Es war fast wie immer, aber doch irgendwie anders. Das Datum stimmte, wir sind gelaufen, sogar beide angebotenen Strecken von 5 und 10 km hintereinander und am Ende gab es Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke. Da wir inzwischen wieder in kleineren Gruppen laufen dürfen organisierte der Lauftreff den gemeinsamen Start und Lauf auf der ausgeschilderten Sololaufstrecke in Marienloh. Zwischendurch gab es sogar auf der 10 km Strecke eine selbst organisierte Verpflegungsstation, die überraschender Weise von Uli organisiert worden war. Dank Katja, Kirsten und Ewald gab es im Anschluss besagte Zielverpflegung und so ließen wir die Laufeinheit in gemütlicher Runde ausklingen. Schön war es, fast wie früher...

Auch wenn, der Name es nicht ganz vermuten lässt, es handelt sich hier um einen Wettkampf über 5 und 10 km. Das Besondere war, dass es der erste Wettkampf seit fast einem Jahr war, der nun wieder in Präsenz stattfand. ... und einige TeilnehmerInnen unseres Lauftreffs waren dabei. Da Paderborn zu einer Modelregion mit sportlichem Schwerpunkt gehört, war es möglich dieses Event, dass in dieser Zeit einzigartig war und auch überregional beobachtet wurde, mit entsprechendem Konzept stattfinden zu lassen. Die Resonanz unser Läufer war durchweg positiv. Originalzitat: "Super wars in Salzkotten!"

Auch in Bentfeld fanden wir gut ausgeschilderte Strecken  von 4,9 km, 9,9 km und 21,1km, die wir auf allen Strecken für unser Training und zur Teilnahme am Hochstift Cup nutzten.  Aufgrund der flachen Strecke, waren einige LäuferInnen begeistert über ihre Ergebnisse, obwohl wir im gesamten Laufzeitraum viel Regen hatten. Am Ende zählte aber doch vor allem das gemeinsame Erlebnis vor Ort zu laufen. 

Im Moment nutzen wir auch die Sololäufe der Hochstiftcup- Serie, um auf alternativen Strecken zu laufen. So liefen wir am Mittwoch, aber auch an anderen Tagen die angebotenen Strecken von 5, 10 oder 20 km in Schloß Neuhaus. An einigen Tagen wurden wir im Ziel sogar mit einem Getränk vom Veranstalter belohnt, der regelmäßig vor Ort war und sich nach dem Befinden der Läufer und der Beschilderung der Strecke erkundigte.

Auch an diesem Wochenende gab es noch einmal die Möglichkeit, Stecken von 5, 10 oder 20 km zu laufen und so wurde der Samstagslauf noch einmal nach Leiberg verlegt. Wer letzte Woche nicht dabei war startete nun an diesem Wochenende, einige Läufer starteten auch wiederholt auf der selben oder einer anderen Strecke. Alle Beteiligten waren begeistert von der guten Beschilderung. 2 Läufer machten dennoch ein paar Zusatzkilometer, weil sie offensichtlich nicht auf die Beschilderung geachtet hatten. 

 

Der Hochstiftcup läuft dieses Jahr virtuell weiter und mit ihm auch viele kleinere Volksläufe. So haben wir unser Training mal wieder auswärts gestartet und sind beim Leiberger Volkslauf mitgelaufen. Auf die gut ausgeschilderte 20 km Strecke freuten sich 6 Mitglieder des Lauftreffs. Für Einige war es am Ende, aufgrund der erzielten Zeit, doch eher ein Wettkampf als ein lockerer Trainingslauf. Erschöpft und zufrieden nach 20 km Laufen mit 386 Hm waren hinterher jedenfalls alle.

Auch nach über einem Jahr Einschränkungen bleiben wir dabei, laufen allein oder zu zweit und halten Kontakt über diverse Kanäle. Einige laufen inzwischen mehr Kilometer als sie dies sonst getan haben oder ergänzen ihr Training durch andere Sportarten wie Radfahren und Wandern. Manche nehmen an regionalen virtuellen Läufen wie dem Sälzerlauf teil, andere laufen in Eigenregie einen Marathon, wie z.B. Batti.

Auch in diesem Jahr liefen wir den Almetal-Marathon. Da dieses Mal 8 Tage Zeit waren, um die Strecke eigenständig zu bewältigen, liefen wir am ersten Wochenende (18.10.) den Halbmarathon im oberen Almetal und am zweiten Wochenende (24.10.) den Halbmarathon unteres Almetal. Beim zweiten HM gab es sogar eine hervorragende Versorgung in Wewer durch ein Mitglied der Lauffamilie. Alle sind sich einig, es waren zwei tolle Läufe und nächstes Jahr gerne wieder.

Da nur 2 Lauftreffmitglieder an der Alternativveranstaltung, dem Brauereienlaufcamp in Litzendorf teilnehmen konnten, organisierten wir kurzerhand unseren eigenen, privaten Lauf in Paderborn. Mit 4 Verpflegungsstationen auf der Halbmarathon-Strecke und einer abschließenden reichhaltigen Verpflegung war bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Dank vieler Helfer/innen fehlte es an nichts, so gab es auch für alle eine Startnummer, einen Starterbeutel und einen Besenwagen. Ohne Regen schafften wir es ins Ziel. All dies macht dieses einmalige Lauferlebnis zu einem unvergesslichen Tag. 

Die Möglichkeit, jeden ersten Samstag im Monat kostenlos Bus zu fahren, nutzten wir diesmal für unser Training am Samstag aus. So stiegen die Läufer an unterschiedlichen Stationen der Linie 4 ein und fuhren bis zum Pastorkamp nach Dahl, wo noch 2 weitere Läufer*innen warteten. Los ging es bei Regen Richtung Stern, wo es eine selbst organisierte Getränkeverpflegung gab. Inzwischen hatte es auch aufgehört zu regnen. Weiter ging es zum Ziel auf der Lieth, wo wir bei Sonnenschein ankamen.

 

Heute liefen 19 Läufer des Lauftreffs ihre samstägliche Trainingsrunde in Wewer beim Fun-Lauf. Wir verteilten uns auf die unterschiedlichen Streckenlängen. Im Ziel wurde unser Lauftreff durch Uli Böckler empfangen. Im Vorfeld sammelten wir Spenden der einzelnen Läufer ein. Nun können wir einen niedrigen dreistelligen Betrag an den Lauftreff in Wewer überweisen, der in diesem Jahr den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Neuenbeken für ein Projekt zu Gute kommt.

 

 

Obwohl die meisten Läufer im Moment keine größeren Laufziele verfolgen, steigt auch die Teilnehmerzahl samstags zu den längeren Läufen wieder. Inzwischen starten meist zwei Gruppen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und Streckenlänge. Gestartet wird jedoch gemeinsam über den Liethstaudamm, bis sich die Gruppe dann teilt. 

 

 

Dieses interessante Bild entstand beim Samstagstraining. In der Regel kommen wir hierbei immer am Stern im Haxtergrund an und entscheiden dann spätestens wie weit und wo wir weiter laufen. Je nach Vorliebe und Trainingsvorhaben teil sich die Gruppe hier auch auf. Hier war die Entscheidungsfindung wohl nicht so einfach.

 

 

Inzwischen laufen wir wieder zu gewohnter Zeit gemeinsam. Kürzlich besuchte uns sogar ein Lauftreffmitglied, das nach Teneriffa gezogen ist. Wir drehten zusammen unsere Runden, was in Spanien bis vor kurzem noch nicht einmal alleine erlaubt war. 

 

 

Auch wenn wir in den letzten Wochen nicht gemeinsam in der Gruppe laufen konnten, haben viele trotzdem ihre Laufschuhe geschnürt und ihre Runden alleine gedreht. So konnte man in und um Paderborn beim Laufen auch mal ein bekanntes Gesicht erkennen. Als Alternative für regionale ausgefallene Laufevents nutzten einige Läufer die Möglichkeit von virtuellen Sololäufen. Besonders rege beteiligte sich der Lauftreff beim Paderborner Ostersololauf. Ein Lauftreffmitglied lief in dieser Zeit sogar seinen ersten Marathon, alleine! Eine andere Herausforderung bestand darin, das Lebensalter eines Mitläufers in Kilometern im Harz zu laufen. Ansonsten stiegen einige ergänzend auch schon mal auf das Fahrrad um.