Auch in diesem Jahr liefen wir den Almetal-Marathon. Da dieses Mal 8 Tage Zeit waren, um die Strecke eigenständig zu bewältigen, liefen wir am ersten Wochenende (18.10.) den Halbmarathon im oberen Almetal und am zweiten Wochenende (24.10.) den Halbmarathon unteres Almetal. Beim zweiten HM gab es sogar eine hervorragende Versorgung in Wewer durch ein Mitglied der Lauffamilie. Alle sind sich einig, es waren zwei tolle Läufe und nächstes Jahr gerne wieder.

 
 

 

Da nur 2 Lauftreffmitglieder an der Alternativveranstaltung, dem Brauereienlaufcamp in Litzendorf teilnehmen konnten, organisierten wir kurzerhand unseren eigenen, privaten Lauf in Paderborn. Mit 4 Verpflegungsstationen auf der Halbmarathon-Strecke und einer abschließenden reichhaltigen Verpflegung war bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Dank vieler Helfer/innen fehlte es an nichts, so gab es auch für alle eine Startnummer, einen Starterbeutel und einen Besenwagen. Ohne Regen schafften wir es ins Ziel. All dies macht dieses einmalige Lauferlebnis zu einem unvergesslichen Tag.

 
 

 

 

Die Möglichkeit, jeden ersten Samstag im Monat kostenlos Bus zu fahren, nutzten wir diesmal für unser Training am Samstag aus. So stiegen die Läufer an unterschiedlichen Stationen der Linie 4 ein und fuhren bis zum Pastorkamp nach Dahl, wo noch 2 weitere Läufer*innen warteten. Los ging es bei Regen Richtung Stern, wo es eine selbst organisierte Getränkeverpflegung gab. Inzwischen hatte es auch aufgehört zu regnen. Weiter ging es zum Ziel auf der Lieth, wo wir bei Sonnenschein ankamen.

 

Heute liefen 19 Läufer des Lauftreffs ihre samstägliche Trainingsrunde in Wewer beim Fun-Lauf. Wir verteilten uns auf die unterschiedlichen Streckenlängen. Im Ziel wurde unser Lauftreff durch Uli Böckler empfangen. Im Vorfeld sammelten wir Spenden der einzelnen Läufer ein. Nun können wir einen niedrigen dreistelligen Betrag an den Lauftreff in Wewer überweisen, der in diesem Jahr den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Neuenbeken für ein Projekt zu Gute kommt.

 

 

Obwohl die meisten Läufer im Moment keine größeren Laufziele verfolgen, steigt auch die Teilnehmerzahl samstags zu den längeren Läufen wieder. Inzwischen starten meist zwei Gruppen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und Streckenlänge. Gestartet wird jedoch gemeinsam über den Liethstaudamm, bis sich die Gruppe dann teilt. 

 

 

Dieses interessante Bild entstand beim Samstagstraining. In der Regel kommen wir hierbei immer am Stern im Haxtergrund an und entscheiden dann spätestens wie weit und wo wir weiter laufen. Je nach Vorliebe und Trainingsvorhaben teil sich die Gruppe hier auch auf. Hier war die Entscheidungsfindung wohl nicht so einfach.

 

 

Inzwischen laufen wir wieder zu gewohnter Zeit gemeinsam. Kürzlich besuchte uns sogar ein Lauftreffmitglied, das nach Teneriffa gezogen ist. Wir drehten zusammen unsere Runden, was in Spanien bis vor kurzem noch nicht einmal alleine erlaubt war. 

 

 

Auch wenn wir in den letzten Wochen nicht gemeinsam in der Gruppe laufen konnten, haben viele trotzdem ihre Laufschuhe geschnürt und ihre Runden alleine gedreht. So konnte man in und um Paderborn beim Laufen auch mal ein bekanntes Gesicht erkennen. Als Alternative für regionale ausgefallene Laufevents nutzten einige Läufer die Möglichkeit von virtuellen Sololäufen. Besonders rege beteiligte sich der Lauftreff beim Paderborner Ostersololauf. Ein Lauftreffmitglied lief in dieser Zeit sogar seinen ersten Marathon, alleine! Eine andere Herausforderung bestand darin, das Lebensalter eines Mitläufers in Kilometern im Harz zu laufen. Ansonsten stiegen einige ergänzend auch schon mal auf das Fahrrad um.

 

Neu in diesem Winter ist, dass wir uns auch im Winter gelegentlich auf die Sommerrunde wagen. Das passiert in der Regel bei Vollmond mit zahlreichen Stirnlampen ausgerüstet. Am Wochenende haben wir bereits die Umfänge wieder gesteigert und sind somit in das Hermannslauftraining eingestiegen.

Winterrunde

Schon viele Jahre nehmen wir bei der Laufabzeichenabnahme des LT Marienloh teil. Diesmal fand die Stufe 5 über 2 Stunden krankheitsbedingt erst im Januar statt. Alle 10 angetretenen LT-Liethler haben ihr Ziel erreicht und wurden im Anschluss mit guter Verpflegung und Übergabe einer Urkunde in einer gemütlichen Runde belohnt.

 

Neben den regelmäßigen Trainingseinheiten ging es auch am Ende des Jahres noch einmal zu einigen Laufveranstaltungen. Neben dem Weihnachtscross von Borgholzhausen war der Lauftreff zahlreich beim Gänsebratenvernichtungslauf am 25.12. vertreten und unterstützte die Haxter Lauffreunde dieses Jahr auch mit Kuchenspenden und warmen Getränken. Das Jahr verabschiedeten wir traditionell mit dem Rauslauf des Grün-Weiß.

Gänsebratenvernichtungslauf

 

Zahlreiche Läufer des Lauftreffs machten sich zum wiederholten Mal auf den Weg, um die 6 oder 10 km zu laufen. Zwei Mitglieder bewältigten sogar beide Läufe hintereinander. Auch viele Neumitglieder konnten wir im Vorfeld für die toll illuminierte Strecke begeistern und die Rückmeldungen über die Eindrücke von der Strecke waren wieder durchweg positiv. Angefeuert von am Streckenrand stehenden Liethlern, wurde der Berg zum Marktplatz spielend bezwungen. Als Belohnung gab es dann für alle Läufer im Ziel eine Martinsgans.

 

 

Wie jedes Jahr traf sich der Lauftreff Lieth wieder mit einigen Läufern beim befreundeten Lauftreff in Marienloh zum Start der Laufabzeichensaison. Gelaufen wurde 60 min für die Stufe 3. In den Monaten November und Dezember gehen wir dann wieder die 90 und 120 min an. Im Anschluss gab es wieder ein gemütliches Beisammensein mit Stärkung und Übergabe der Urkunden.

 

 

Im Herbst sollte sich jetzt noch einmal zeigen, ob die im Sommer gesammelten Laufkilometer ausreichten würden, für den ein oder anderen geplanten Lauf. So waren in den letzten 2 Wochen viele Läufer des Lauftreffs auf heimischen Veranstaltungen oder weiter weg bei diversen Halbmarathons und Marathons unterwegs. Ein großer Teil startete quasi direkt vor der Haustür beim Almetalmarathon, beim Rothaarsteigmarathon oder beim Gardaseemarathon. Nun geht die Saison zu Ende, aber wir laufen weiter, ab nächste Woche dann wieder auf unserer Winterrunde.

 

 

 

Die Feier begann mit einer ausführlichen Gartenführung, zu der auch eine Begehung der Hütte mit Schnapsverkostung zählte. Während wir den Geschichten zum liebevoll angelegten Garten zuhörten, gab es immer wieder Früchte aus eigener Ernte zu probieren. Anschließend wurde das Buffet aus allerlei leckeren mitgebrachten Speisen und Würstchen eröffnet. Bei sehr sommerlichen Temperaturen saßen wir noch bis in die Nacht hinein zusammen. Highlight des Abend war für die meisten Läufer Georgs Einführung in die Schnapsbrennerei.

Sommersause